Landesfilmfestival Thüringen

 

  

DAFF.2011 - Ergebnisse

 

 

FantEx-Preis der DAFF 2011: "Ein Augenblick" von Alice von Gwinner aus Weimar

 

Zu den Weltmeisterschaften der UNICA nach Luxemburg eingeladen:

Karsten Jäger (FILMthuer e.V. Jena) mit dem Videoclip "Harte Schale, weicher Kern" 

und Alice von Gwinner (Weimar) mit dem Spielfilm "Ein Augenblick"

 

Presse-Information   6.6.2011

 

Fantasie-Filmpreis bleibt in Thüringen

2 Kurzfilme Thüringer Autoren werden auf UNICA Weltfestival für unabhängige Filmer in Luxemburg gezeigt   

 

Der Fantex-Preis für den besten Fantasiefilm bleibt in Thüringen.

Bei den 69. Deutschen Autoren Film-Festspielen DAFF 2011 des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA), dem größten nichtkommerziellen Filmfest Deutschlands, das am Sonntag, 5. Juni, im oberbayerischen St. Wolfgang zu Ende ging, gewann Alice von Gwinner den DAFF Fantex-Preis 2011 für ihren äußerst fantasievollen Spielfilm "Ein Augenblick".

Die Fachjury mit BR-Regisseur Sigi Menzel war voll des Lobs: Das Spiel mit dem Schillerzitat von der „Gunst des Augenblicks“ als metaphorisches Psychogramm besticht durch seine phantastische Dramaturgie und wunderschöne Bildsprache – ein Gesamtkunstwerk! Die Filmstudentin an hatte sich mit ihrer Arbeit von der FILMthuer in Jena aus für das FantEx-Bundesfilmfestival qualifiziert und dort die Goldmedaille errungen. Im vergangenen Jahr hatten Winfried Bellmann und Doreen Schweikowski aus Erfurt den Fantex-Preis gewonnen.

Zwei Kurzfilme werden Thüringen international vertreten. Für die diesjährigen Weltmeisterschaften der UNICA vom 20. bis 28. August in Luxemburg sind nominiert: „Ein Augenblick“ von Alice von Gwinner und der Videoclip "Harte Schale, weicher Kern" von Karsten Jäger, FILMthuer e.V. Jena.  

Unter den sieben Kurzfilmen, die mit der höchsten Auszeichnung, dem BDFA-Filmpreis - ein Plexiglas-Obelisk auf schwarzem Sockel – geehrt wurden, ist mit Patrick Richter (Erfurt) auch ein Thüringer Filmemacher. Der Student der Bauhaus-Universität Weimar wurde ausgezeichnet für den Film „Bettinas Job“ mit seiner Protagonistin, die von Armut, Krankheit und Tod umgeben, ihrem Beruf etwas Positives abzuringen versucht. „Dieser Dokumentarfilm inszeniert seinen Inhalt nicht, heißt es in der Laudatio, „als klassischer Vertreter seines Genres stellt er eine reale Person in ihrem tatsächlichen Alltag dar.“

Unter den 60 ausgewählten Spitzenarbeiten des Jahres befanden sich sechs Werke 

der FILMthuer, die durchweg sehr gute Experten-Beurteilungen erhielten. Jeder der Autoren erhielt eine goldene Erinnerungsmedaille der DAFF. 

Für den Landesverband des BDFA ist das Gesamtergebnis des Wettbewerbsjahres sehr erfreulich. Auf Bundesfilmfestivals errangen Thüringer Filmemacher 6 Goldmedaillen sowie 10x Silber und 9x Bronze.  

  

 

 

 

Peter Gallasch empfängt die DAFF-Medaille vom BDFA-Präsident Klaus-Werner Voß

für seinen Film "Staatsverbrechen"

 

 

 

 

DAFF-Medaille vom Ausrichter der DAFF.2011 für "Kippe weg!" von Patrick Gröschl und Sebastian Ernst 

 

 

 

 

Edelmetall für Thüringer Kurzfilmer

Sechs Filme auf Deutschen Film-Festspielen des BDFA  

 

Mit ihren fantasievollen und kreativen Werken konnten Thüringer Filmemacher erneut auf Bundesebene überzeugen. 29 Filme hatten sich im März vom Festival FILMthuer für den Wettbewerb der Bundesfilmfestivals einzelner Genres qualifiziert, die gestern nach vier Wochen in Wiesbaden zu Ende gingen. 25 Autoren aus dem Freistaat errangen Medaillen des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA). Für den Ausrichterverein des Landesfilmfestivals, FILMthuer e.V. in Jena, ist dies ein herausragendes Ergebnis. Mit 6-mal Gold, 10-mal Silber und 9-mal Bronze waren ambitionierte Filmamateure und Jungfilmer, darunter Studenten der Bauhaus-Uni Weimar, erfolgreich. Sechs Autoren wurden für ihre mit Gold ausgezeichneten Filme zu den Deutschen Film-Festspielen des BDFA – den DAFF – eingeladen, das größte nichtkommerzielle Filmfest Deutschlands, vom 2. bis 5 Juni im oberbayerischen St. Wolfgang. Dies sind die Filmemacher Anna Linke aus Weimar für den Spielfilm „Arbeiter verlassen die Fabrik“, Alice von Gwinner aus Weimar für „Ein Augenblick“, Patrick Gröschl & Sebastian Ernst aus Jena für „Kippe weg!“, Matthias Engmann aus Erfurt für den Experimentalfilm „Hellweiß“ sowie Peter Gallasch vom VIDEOaktiv JENA e.V. für die Doku „Das Staatsverbrechen“. Ebenfalls Gold erhielt der Spielfilm „Trigger“ von Till Krücken, Maximilian König und Christian Fleischer aus Erfurt, der durch seine aktuelle Thematik brutaler Überfälle durch Jugendliche besticht.

 

 

Hans-Werner Kreidner                                                                          Presse-Info vom 23.5.2011

Pressesprecher BDFA Thüringen                                                       presse@filmthuer.de    

 

 
 

 

 

 

 

Zweifacher Silbermedaillen-Erfolg für Thüringer Filmemacher
auf UNICA Welt-Filmfestival in der Schweiz


 

 

Filmemacher Winfried Bellmann (Erfurt) mit Partnerin Doreen Schweikowski gewannen in der Schweiz
für den Animationsfilm „Die neue Waschmaschine“ eine Silbermedaille

 

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Zweifacher Silbermedaillen-Erfolg für Thüringer Filmemacher
auf UNICA Welt-Filmfestival in der Schweiz 

 

Zwei Weimarer Bauhaus-Absolventen errangen beim 72. World Festival of Non-professional Film,
den Weltfestspielen des nichtkommerziellen Films der UNICA, die im Schweizer Einsiedeln
am 5. September 2010 zu Ende ging, hochverdient je eine Silbermedaille.
Der Erfurter Filmemacher Winfried Bellmann erhielt den Preis für seinen Animationsfilm
„Die neue Waschmaschine“, die Geschichte zweier risikobereiter Hamster, die ihr ultimatives Laufrad

erobern. Das Werk sorgte zuvor beim Landesfilmfestival FILMthuer in Jena, auf dem Bundesfilmfestival

für Animationsfilm (Waiblingen)sowie zuletzt bei den Deutschen Film-Festspielen DAFF des Bundes-

verbandes Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) im Mai in Krefeld für Furore, wo der Trickfilm

den Filmpreis-Obelisk wie auch den Publikumspreis abgeräumt hatte.

Die zweite Silbermedaillen-Auszeichnung der UNICA gewann Wendy Dettmann aus Weimar

für ihren Trickfilm „Patrouille“.

 

Der Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) ist mehr als zufrieden. Deutschland wurde

für das „beste Nationenprogramm“ geehrt. Ein so tolles Abschneiden bei dieser „Weltmeisterschaft“

habe es noch nie für Deutschland gegeben.

 

Insgesamt nahmen 30 Nationen mit 141 Produktionen

sowie mehr als 300 Gäste aus aller Welt am Festival teil.

 

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FILMthuer e.V.

 

 

 

Zur 1. Mitgliederversammlung am 26. August stellte Vereinsvorsitzender Uwe Germar ein neues Logo

für das Landesfilmfestival FILMthuer zur Diskussion.

Foto: Kreidner

 

 

FILMthuer e.V. richtet Landesfilmfestival aus

 

Das Landesfilmfestival FILMthuer wird künftig von dem neuen Verein FILMthuer e.V. in Jena ausgerichtet.

Dieser Verein, der dem Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) angehört, hat sich am 9. Juni

mit sieben Mitgliedern gegründeten. Zum Vorstand gehören Uwe Germar und Hans-Werner Kreidner.

Hauptzweck des Vereins ist die Wettbewerbsorganisation und Ausrichtung des jährlichen Landesfilm-

festivals für den Dachverband BDFA.

 

Die Neugründung war erforderlich geworden, da die FILMthuer in der bisherigen Form ihrer erfolgreichen

Entwicklung auf der Kippe stand. Damit eine sichere Planung und Finanzierung langfristig gewährleistet

werden kann, hat der Landesverband die Durchführung des Kurzfilmfestivals dem neuen Verein

in voller Verantwortung übertragen.

 

Die FILMthuer, die am 18. und 19. März 2011wieder im Volksbad stattfinden wird, ist offen für alle Thüringer Filmschaffende in den Sparten Amateurfilm, Jugendfilm und Studentenfilm. „Wir wollen uns weiter öffnen und

mit dem Geist der Zeit gehen“, sagte Festivalleiter Uwe Germar auf der 1. Mitgliederversammlung

am 26. August in der Galerie Stadtspeicher zum bewährten Konzept. Ziel sei es, zu nichtorganisierten

Filmautoren Kontakt aufzunehmen und ein gesundes kreatives Klima zu schaffen, damit weitere neue

Mitglieder für den BDFA gewonnen werden können. Inzwischen kann der FILMthuer e.V. weitere drei

Mitglieder begrüßen.

 

Der Verein ist im doppelten Sinn ein junger Verein, sein Durchschnittsalter beträgt 37 Jahre.

Neben dem Realisieren eigener Filmthemen wollen die Kurzfilmenthusiasten mit verschiedenen

Veranstaltungen die Filmkultur fördern. Verstärkt will sich der Verein mit maßgebenden Medien- und Kooperationspartnern vernetzen und insbesondere den Jugendfilm fördern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FILMthuer e.V. | festival@filmthuer.de